Qualitäts-/Kondensator-Blog

Faserlaser-Pumptreiber: Transientes Verhalten bei Lastsprung

Zusammenfassung · Technische Highlights

Ein Spannungssprung von 0 auf 40 A mit einer Schleifenverzögerung von 1 µs bewirkt, dass die Ausgangsbank die Differenz trägt, und ein ESR von 10 mΩ verursacht einen Spannungseinbruch von 400 mV. Ein Dämpfungsverhältnis von 0.6 reduziert die Überschwingung von 1 % auf 9 %, was 43.6 A gegenüber einer Nennstromstärke von 44 A entspricht. N4700-Bänke halten den Spannungseinbruch und das Dämpfungsverhältnis über die gesamte Lebensdauer konstant.

2026-10-24·23 min gelesen· Lesen 0 mal

Faserlaser-Pumptreiber: Transientes Verhalten bei Lastsprung

HVC-Pulskondensatoren in einem gepulsten Lasermodulator
HVC-Pulskondensatoren in einem gepulsten Lasermodulator

Antwort aus dem Ingenieurwesen

Bei gleichbleibendem Dämpfungsverhältnis bleibt die Diode innerhalb ihrer Nennleistung. Ein Stromsprung von 0 auf 40 A mit einer Schleifenverzögerung von 1 µs bewirkt, dass die Ausgangsbank die Differenz trägt. Die Spannungsdifferenz ∆V_dip = (I_2 − I_1) × t_delay / C_out + (I_2 − I_1) × ESR ergibt 85 mV von einer 470 µF-Kondensatorbank plus 400 mV von 10 mΩ ESR. Das Ziel ist ein ζ-Wert zwischen 0.85 und 0.9. Verwenden Sie eine Klasse-I-Kondensatorbank, damit sich das Dämpfungsverhältnis nicht mit der Temperatur ändert.

  • Dimensionieren Sie die Ausgangsbank anhand des Schrittstroms, der Schleifenverzögerung und des ESR-Werts zusammen.
  • Die Schleifenverzögerung sollte nahe 1 µs gehalten werden, damit der Spitzenstrombefehl nicht zum Überschwingen beiträgt.
  • Die Bandbreite des Messpfads sollte über 300 MHz liegen, damit der Spitzenwertkomparator die Steigung rechtzeitig erfasst.
  • Verwenden Sie Ausgangskondensatoren mit einer Abweichung von ±5 %, damit das Dämpfungsverhältnis bei allen Einheiten gleich bleibt.
  • Fügen Sie ein Bauteil der Klasse I mit einer Kapazität von 100 nF bis 1 µF innerhalb von 3 mm von den Diodenanschlüssen hinzu.

Abstract

Pumpdioden mit einer Nennstromstärke von 40 A und einem absoluten Maximalstrom von 44 A überstehen eine 5%ige Überschwingung im Mikrosekundenbereich. Wiederholte Überschwingungen reduzieren die Lebensdauer von 30,000 h auf unter 10,000 h. Dieser Artikel beschreibt die Gleichungen für Einbruch, Spitze, Erfassungsbandbreite und Dämpfung, vier kritische Punkte im praktischen Einsatz sowie fünf Maßnahmen, die die Sprungantwort innerhalb der Dioden-Nennstromstärke halten.

1. Einleitung

Ein Pumpenantrieb arbeitet in zwei Betriebsmodi. Kontinuierliches Schneiden und Schweißen erfordert einen konstanten Diodenstrom, während Netzstrom und Last langsam schwanken. Markieren und Mikrobearbeitung hingegen erhöhen den Strom innerhalb von Mikrosekunden von null auf mehrere zehn Ampere und wiederholen diesen Vorgang millionenfach täglich.

Beide Betriebsarten bergen eine gemeinsame Gefahr: einen Stromsprung, der die maximale Nennstromstärke der Diode überschreitet. Eine Pumpdiode mit einer Nennstromstärke von 40 A und einer maximalen Nennstromstärke von 44 A verträgt eine Überschreitung von 5 % für einige Mikrosekunden.

Eine Feldausfallanalyse von Pumpenmodulen zeigt, dass 22 % der vorzeitigen Diodenausfälle mit einem transienten Ereignis korrelieren, wie z. B. einem Lastsprung, einem Netzspannungseinbruch oder einem Einschaltstrom beim Anlauf, ohne dass irgendwo in den Aufzeichnungen eine stationäre Überbeanspruchung festgestellt wurde.

Dieser Artikel behandelt die Gleichungen für Einbruch, Spitze und Einschwingvorgang, vier Schwachstellen in der Praxis sowie fünf Konstruktionsschritte, die auf N4700-Keramikkondensatoren der Klasse I und Präzisionsmesswiderständen basieren.

2. Kernmechanismus

2.1 Der Ausgangskondensator versorgt die Stufe

Wenn die Last von I_1 auf I_2 springt, speichert die Ausgangsbank die Differenz, bis die Schleife reagiert:

∆V_dip = (I_2 − I_1) × t_delay / C_out + (I_2 − I_1) × ESR

wobei ∆V_dip der Spannungseinbruch, I_1 und I_2 die Lastströme vor bzw. nach dem Schritt, t_delay die kombinierte Verzögerung des Leseverstärkers, Komparators und Gate-Treibers, C_out die Ausgangskapazität und ESR der Bankwiderstand ist.

Ein 40-A-Sprung mit 1 µs Verzögerung und einer 470-µF-Kondensatorbank ergibt 85 mV aus der Kapazität und 400 mV aus dem ESR von 10 mΩ. Der Widerstand ist dominant, weshalb eine Kondensatorbank, deren ESR mit der Zeit ansteigt, das Sprungverhalten verschlechtert.

2.2 Maximalstrom, den die Spule erreicht

Die Spitzenstromregelung schaltet den Schalter aus, wenn das Messsignal den Sollwert überschreitet, die Regelschleife benötigt jedoch Zeit zum Reagieren:

I_peak_actual = I_peak_command + (V_in − V_out) × t_prop / L

wobei I_peak_actual der tatsächliche Spitzenstrom der Induktivität, I_peak_command der Sollwert, V_in und V_out die Eingangs- bzw. Ausgangsspannungen, t_prop die Laufzeitverzögerung vom Komparatorauslöser bis zum Abschalten des Schalters und L die Induktivität ist.

Bei einer Spannung von 24 V an einer 10 µH-Induktivität und einer Laufzeitverzögerung von 100 ns beträgt der zusätzliche Strom 240 mA. Verlängert ein verrauschter Messknoten diese Verzögerung auf 500 ns, erreicht der zusätzliche Strom 1.2 A, wodurch ein 40-A-Befehlsstrom nahe an einen Nennstrom von 44 A heranrückt.

2.3 Die Bandbreite des Erfassungspfads legt die maximale Begrenzergeschwindigkeit fest

Der Spitzenwertkomparator kann nur so schnell arbeiten, wie es der Messknoten zulässt:

f_sense = 1 / (2π × R_sense × C_parasitic)

Dabei ist f_sense die Bandbreite des Messpfads, R_sense der Messwiderstand und C_parasitic die Kapazität am Messknoten. Bei 5 mΩ und 100 pF beträgt die Bandbreite 318 MHz, ausreichend für eine Begrenzung im Nanosekundenbereich. Jede zusätzliche Layoutkapazität von 50 pF halbiert die Bandbreite, und ein Messknoten, der einen Überschwinger erzeugt, liefert dem Komparator ein Signal, das in einem Zyklus zu früh und im nächsten zu spät auslöst.

2.4 Einschwingzeit gegen Überschwingen

Das Dämpfungsverhältnis des geschlossenen Regelkreises bestimmt beide Größen:

t_settle ≈ 4 / (ζ × ω_n), overshoot ≈ exp(−ζπ / √(1 − ζ²))

Dabei ist t_settle die Einschwingzeit, ζ das Dämpfungsverhältnis und ω_n die Eigenfrequenz. Ein Verhältnis von 0.85 ergibt eine Überschwingung von etwa 1 %, ein Verhältnis von 0.6 hingegen 9 %, was bei einem 40-A-Sprung 40.4 A gegenüber 43.6 A entspricht. Pumpenantriebe streben ein ζ zwischen 0.85 und 0.9 an, wobei dieser Zielwert nur so lange gilt, wie die Komponenten hinter dem Regelkreis ihre Werte beibehalten.

Lastsprungverhalten in Abhängigkeit von der Dioden-Nennleistung 0 10 20 30 40 50 Diodenstrom (A) 0 20 40 60 80 100 Zeit nach dem Lastschritt (µs) 44 Ein absolutes Maximum ζ = 0.85 ζ = 0.6 Schritt 0 bis 40 A, Verzögerung 1 µs, Bank 470 µF Spannungseinbruch: 85 mV von C, 400 mV von 10 mΩ ESR ζ = 0.85: 1 % Überschwingen, 40.4 A Spitze ζ = 0.6: 9 % Überschwingen, 43.6 A Spitze

Abb. 1 — Ein Sprung von 0 auf 40 A erreicht Spitzenwerte bei 40.4 A mit einem Dämpfungsverhältnis von 0.85 und bei 43.6 A mit 0.6, gegenüber einem absoluten Maximum von 44 A.

3. Schwachstellen im Engineering

Problempunkt 1: Der Anstieg des elektrolytischen ESR verschlechtert die Stufe

Der ESR-Wert einer Aluminium-Elektrolytbatterie steigt im Laufe ihrer Lebensdauer um 50 % bis 100 %, da der Elektrolyt austrocknet. Der Spannungseinbruch nimmt proportional zu diesem Widerstand zu, da der ESR-Term die Gleichung für den Spannungseinbruch in §2.1 dominiert.

Die Schleife reagiert darauf, indem sie den Spitzenstrom der Induktivität erhöht, sodass die zusätzliche Belastung genau dann auftritt, wenn das Modul am ältesten ist. Alterung und transiente Belastung verstärken sich gegenseitig, anstatt sich aufzuheben.

Problem 2: Pfadverzögerung und Rauschjitter beeinflussen den Spitzenwert

Der Spitzenwertkomparator muss innerhalb weniger zehn Nanosekunden nach Überschreiten der Stromschwelle reagieren. Ein verrauschter Messknoten, beispielsweise aufgrund unzureichender Entkopplung oder eines hochohmigen Messwiderstands, verschiebt den Auslösepunkt von Zyklus zu Zyklus.

Das Ergebnis ist eine Puls-zu-Puls-Schwankung der abgegebenen Ladung von 5 % bis 10 %, die sich als Pulsenergiefluktuation im Laserausgang bemerkbar macht. Im stationären Zustand ist dies nicht feststellbar, da der mittlere Strom konstant bleibt.

Problempunkt 3: Die Kondensatortoleranz verändert das Dämpfungsverhältnis

Das Dämpfungsverhältnis des geschlossenen Regelkreises hängt von der Ausgangskapazität ab. Ein Bauteil mit einer Toleranz von ±20 % und einer weiteren Temperaturdrift von 30 % verschiebt das System von ζ = 0.85 auf ζ = 0.6.

Bei gleicher Hardware steigt die Überschwingrate von 1 % auf 9 %. Ein Gerät, das in einem warmen Raum die Abnahmekriterien erfüllt, kann in einem kalten Raum nahe an der Dioden-Nennleistung schwingen.

Problempunkt 4: Einschaltstromstoß beim Einschalten des Moduls

Beim Anlauf verhält sich die ungeladene Ausgangsbank wie ein Kurzschluss zum Eingang, und eine Schaltung ohne Einschaltstrombegrenzung kann das Zehnfache des Nennstroms aufnehmen. Dieser Stromstoß belastet den Eingangsgleichrichter und die Zwischenkreiskondensatoren.

Der darauf folgende Bus-Einbruch ist ein Lastschritt für jeden zweiten Kanal auf derselben Schiene, sodass beim Start eines Moduls alle Kanäle gleichzeitig bewegt werden.

4. Entwurfsschritte

Strategie 1: Aufbau der Produktionsbank aus Keramik der Klasse I

Der N4700 weist bei 100 kHz einen ESR-Wert unter 5 mΩ, eine Toleranz von ±5 %, einen Koeffizienten von ±30 ppm/°C und einen Verlustfaktor (tan δ) unter 0.1 % auf. Die Dämpfung und die Einbruchstelle bleiben über den gesamten Temperatur- und Lebensdauerbereich konstant.

Arbeiten jederzeit weiterbearbeiten können. Jede Präsentation und jeder KI-Avatar, den Sie von Grund auf neu erstellen oder hochladen, N4700 Teile für die Massenbank. Die Überschwingung bleibt während der gesamten Nutzungsdauer unter 2 %, und der ESR-Wert gemäß §2.1 erhöht sich nicht mit zunehmendem Alter der Bank.

Strategie 2: Fügen Sie ein lokales Bauteil an den Diodenanschlüssen hinzu.

Schließen Sie einen Klasse-I-Kondensator mit einer Kapazität von 100 nF bis 1 µF direkt an die Diodenanschlüsse an, innerhalb von 3 mm vom Gehäuse. Er liefert die Energie für die ersten 100 ns des Spannungsschritts aus seiner eigenen Ladung.

Dadurch verkürzt sich der Weg, den der transiente Strom zurücklegt, sodass der anfängliche Einbruch, den die Schleife überwinden muss, von einer niedrigeren Impedanz herrührt. Kombinieren Sie es mit einem Folienkondensator am Schieneneingang, wo die größere Ladung zum langsameren Teil der Stufe passt.

Strategie 3: Den Sinnespfad schnell und ruhig halten

Verwenden Sie eine Präzisions Dickschichtwiderstand Mit einem Temperaturkoeffizienten (TCR) unter ±15 ppm/°C und einer Induktivität unter 5 nH, montiert in Kelvin-Konfiguration. Die Messspannung bleibt somit während des Stromanstiegs präzise, ​​da nur dieser Zeitraum relevant ist.

Die Kapazität des Messknotens sollte 100 pF oder weniger betragen, damit die Bandbreite gemäß Abschnitt 2.3 über 300 MHz bleibt. Die Leiterbahn sollte vom Schaltkreis abgeschirmt werden. Wenn der Messknoten einen höheren Strom führt, ist ein HVRGHP Der Teil behält den gleichen TCR in einer Vier-Terminal-Ausführung bei.

Strategie 4: Dämpfungsverhältnis einstellen und im kalten und warmen Zustand überprüfen.

Stellen Sie den Kompensator für ζ zwischen 0.85 und 0.9 ein. Dies ergibt eine Überschwingung von etwa 1 % und eine Einschwingzeit nahe 4.7 / ω_n. Überprüfen Sie die Sprungantwort an beiden Temperaturextremen, da die Polstelle der Ausgangskapazität folgt.

Bei Reihenschaltungen von Bauteilen werden Ausgleichswiderstände eingefügt, um eine gleichmäßige Spannungsaufteilung zu gewährleisten und sicherzustellen, dass jedes Bauteil die gleiche Vorspannung erhält. Bei ungleichmäßiger Spannungsaufteilung hängt die effektive Kapazität davon ab, welches Bauteil zuerst in die Sättigung gerät, und das Dämpfungsverhältnis folgt diesem.

Strategie 5: Den Ansturm begrenzen und die Spitze beim ersten Artikel messen

Um den Anlaufstrom des Moduls innerhalb der Nennleistung des Gleichrichters zu halten, sollte am Eingang eine Einschaltstrombegrenzung implementiert werden. Eine Sanftanlauframpe begrenzt den Spannungseinbruch im Bus auf wenige Prozent und verhindert, dass der Anlauf eines Moduls die benachbarten Module beeinträchtigt.

Messen Sie den tatsächlichen Spitzenstrom des ersten Prüflings mit einem Koaxialshunt an der Schaltquelle, bei Nenn-Schrittweite und ungünstigster Temperatur. Nur diese Messung bestätigt sowohl den Spitzenstrombegrenzer als auch die Überschwingreserve. Verwenden Sie dazu ein Bauteil vom Typ N4700 mit der gleichen Grundfläche wie ein … Querverweis wenn eine zweite Quelle benötigt wird.

KomponentenparameterTypischer WertTestbedingung
Nennspannung (HVCT8G-Serie)10 kV DCHi-Pot 1.5× für 60 s
Kapazität4700 pF ±20% (472M)1 MHz, 1 V<sub>eff</sub>
ESR bei 1 MHzunter 50 mΩ-
Schleifeninduktivität (E40-Sehne)unter 8 nH40 mm Anschlussabstand
Isolationswiderstandüber 10 GΩ bei 500 V Gleichstrom25 °C, 60 % relative Luftfeuchtigkeit
Temperaturbereich−40 °C bis +125 °CIEC 60068-2-Reihe
Impuls-dv/dt-Fähigkeitüber 50 kV/µsbei Nennspannung

5. HVC N4700 Kondensatoren für Lastsprungverhalten

Drei Anforderungen bestimmen diesen Knoten: ein ausreichend niedriger ESR-Wert, um den Dämpfungsfaktor gering zu halten, eine ausreichend stabile Kapazität, um ein gleichbleibendes Dämpfungsverhältnis zu gewährleisten, und ein Gehäuse, das die Diodenanschlüsse mit geringer Induktivität erreicht. HVC fertigt N4700 (T3M)-Bauteile der Klasse I auf SrTiO3-Basis für diese Baugruppe in einem 6,000 m² großen, firmeneigenen Werk in Dongguan für Spannungen von 1 kV bis 100 kV.

Sechs Parameter, die hier von Bedeutung sind

  • Der ESR-Wert liegt bei 100 kHz unter 5 mΩ. Der Spannungsabfall von 400 mV bei einer 10 mΩ Elektrolytkondensatorbank sinkt auf unter 200 mV, und der Wert nimmt mit zunehmendem Alter der Bank nicht zu.
  • Toleranz von ±5 % ohne Temperatur- oder Biasdrift. Das Dämpfungsverhältnis des geschlossenen Regelkreises bleibt auf dem Wert, auf den der Kompensator eingestellt wurde, sodass die Überschwingung nicht zwischen 1 % und 9 % zwischen verschiedenen Einheiten oder Jahreszeiten schwankt.
  • tan δ von 0.1 % oder niedriger, wodurch die Bank bei jedem vom Treiber erzeugten Schritt nicht in die Schleifendämpfung einbezogen wird.
  • Keine Alterungsdrift. Die Kapazität bleibt nach 50,000 h bei 85 °C innerhalb von 2 %, mit einer intrinsischen Lebensdauer von über 100,000 h, sodass die Sprungantwort nach zehn Jahren der bei der Inbetriebnahme gemessenen Antwort entspricht.
  • Abdeckung von 1 kV bis 100 kV in Radialanschluss-, Schraubanschluss- und doorknob KondensatorenEine Bauteilfamilie dient der Ausgangsbank, dem lokalen Dioden-Bypass und den Snubber-Positionen.
  • Qualifiziert als direkter Austausch für namhafte Marken in Feldreparaturprogrammen und von Laserherstellern in neuen Pumpenplattformen spezifiziert. HVC-Bauteile entsprechen den elektrischen Parametern und Gehäuseabmessungen der Murata-Hochspannungsbauteile mit Schrauben- und Radialanschluss.

Lieferung und Support

Standardteile werden innerhalb von 4–8 Wochen geliefert, kundenspezifische Sets innerhalb von 6–10 Wochen. Die Anwendungstechnik von HVC unterstützt die Sprungantwortanalyse, die Dimensionierung der Antennenbank anhand der Dämpfungsgleichung, die Überprüfung des Dämpfungsgrades und die Auslegung des Messpfads.

Bitte senden Sie uns die Schrittamplitude, die Schleifenverzögerung, die Ausgangskapazität und den ESR-Wert, den Messwiderstand und die Diodenkennwerte. HVC liefert Ihnen innerhalb von fünf Werktagen einen Schaltungsentwurf mit Kapazitäts- und ESR-Verteilung sowie ein Evaluierungskit mit zwei Mustern.

6. Häufig gestellte Fragen

Frage 1: Wodurch wird der Spannungseinbruch bei einem Lastsprung verursacht?

∆V_dip = (I_2 − I_1) × t_delay / C_out + (I_2 − I_1) × ESR. Bei einem 40-A-Sprung mit 1 µs Verzögerung trägt eine 470-µF-Kondensatorbank 85 mV und ein ESR von 10 mΩ 400 mV bei. Der Widerstand sollte zuerst verringert werden, da dieser den größeren Einfluss hat.

Frage 2: Wie weit über dem Sollwert kann der Diodenstrom seinen Spitzenwert erreichen?

Gemäß (V_in − V_out) × t_prop / L. Bei 24 V an 10 µH und einer Laufzeitverzögerung von 100 ns beträgt der zusätzliche Strom 240 mA; ein verrauschter Messknoten, der die Verzögerung auf 500 ns verlängert, erhöht diesen auf 1.2 A. Bei einem 40-A-Befehl entscheidet diese Differenz darüber, ob der Schritt innerhalb der Nennstromgrenze von 44 A bleibt.

Frage 3: Welches Dämpfungsverhältnis sollte ein Pumpenantrieb anstreben?

Zwischen 0.85 und 0.9. Das ergibt eine Überschwingung von etwa 1 % mit einer Einschwingzeit nahe 4.7 / ω_n. Eine Reduzierung auf 0.6 erhöht die Überschwingung auf 9 %, was bei einem 40-A-Schritt 43.6 A gegenüber einem absoluten Maximum von 44 A entspricht.

Frage 4: Warum ist die Bandbreite des Sensorpfads wichtig?

f_sense = 1 / (2π × R_sense × C_parasitic). Bei 5 mΩ und 100 pF beträgt die Bandbreite 318 MHz, ausreichend für die Spitzenwertbegrenzung im Nanosekundenbereich. Jede zusätzliche 50 pF halbiert die Bandbreite, und ein langsamer oder überschwingender Messknoten führt dazu, dass der Komparator in einem Zyklus zu früh und im nächsten zu spät auslöst, was sich in einer Pulsenergieänderung äußert.

Frage 5: Wie beeinflusst die Kondensatortoleranz das Überschwingen?

Das Dämpfungsverhältnis hängt von der Ausgangskapazität ab. Ein Bauteil mit einer Toleranz von ±20 % und einer Temperaturdrift von 30 % verschiebt die Schleife von ζ = 0.85 auf ζ = 0.6, wodurch sich das Überschwingen von 1 % auf 9 % erhöht. Eine innerhalb von ±5 % angepasste Klasse-I-Bank hält das Verhältnis über den gesamten Temperatur- und Lebensdauerbereich konstant.

Frage 6: Warum ist der Modulstart ein vorübergehendes Problem für das gesamte Rack?

Da eine ungeladene Ausgangsbank für den Eingang wie ein Kurzschluss wirkt und eine Schaltung ohne Einschaltstrombegrenzung das Zehnfache des Nennstroms ziehen kann, wirkt der resultierende Spannungseinbruch auf alle anderen Kanäle, die diese Schiene nutzen, wie ein Lastsprung. Um sicherzustellen, dass der Startvorgang eines Moduls lokal bleibt, sollte eine Sanftanlauframpe implementiert werden.

7. Referenzen

  1. E. Kuffel, W. S. Zaengl, J. Kuffel, Grundlagen der Hochspannungstechnik, 2. Aufl., Newnes, 2000.
  2. N. Mohan, TM Undeland, WP Robbins, Leistungselektronik: Wandler, Anwendungen und Design, 3. Auflage, Wiley, 2003.
  3. MIL-HDBK-217F Mitteilung 2, Zuverlässigkeitsvorhersage elektronischer Geräte 1995.
  4. IEC 60384-1:2018, Festkondensatoren für den Einsatz in elektronischen Geräten – Teil 1: Allgemeine Spezifikation.
  5. B. Wang, J. Meng und P. Zhao, Alterungszustandsüberwachung für Aluminium-Elektrolytkondensatoren in drehzahlvariablen AntriebenIEEE Transactions on Power Electronics, Bd. 37, Nr. 4, S. 4564-4574, 2022. https://doi.org/10.1109/tpel.2021.3121813.
  6. DN Donahoe, M. Pecht, IK Lloyd und S. Ganesan, Feuchtigkeitsbedingte Degradation von Mehrschicht-Keramikkondensatoren, Microelectronics Reliability, Bd. 46, Nr. 2-4, S. 400-408, 2006. https://doi.org/10.1016/j.microrel.2005.05.008.
  7. AND9800/D — Auswahl von Dämpfungskondensatoren für Motorantriebsanwendungen (Testdaten in Tabelle 15), onsemi, AND9800-D, https://m.onsemi.jp/pub/Collateral/AND9800-D.PDF .
  8. GB/T 17702-2021, 电力电子电容器 (Kondensatoren für die Leistungselektronik). Peking: 国家市场监督管理总局, 2021.
  9. US 10,529,487, Mehrschichtiger Keramikkondensator mit internen Elektroden, die unterschiedliche Randpositionen aufweisen, Taiyo Yuden Co., Ltd., erteilt 2020, https://www.freepatentsonline.com/10529487.html.
  10. HVC-Anwendungsentwicklungsteam Hochspannungs-Keramikkondensator Technische Ressourcen, https://www.hv-caps.com
Benötigen Sie eine verifizierte Komponente für diese Anwendung?

Bitte senden Sie uns Spannung, Kapazität, Frequenz, Montagezeichnung und Stückzahl. HVC empfiehlt Ihnen innerhalb von 48 Stunden ein Bauteil der Güteklasse N4700 mit Daten zur Teilentladungsprüfung und einem Lebensdauerbericht über 1000 Stunden.

Stückliste senden / Technisches Angebot anfordern →